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	<title>Container UniPark Fiction &#187; Container Uni</title>
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	<description>Ein temporärer Campus der Zeppelin Universität Friedrichshafen</description>
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		<title>Besuch bei Park Fiction &amp; was das mit der CU zu tun hat</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 19:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hand &#38; Kopf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eines der Kernthemen unserer Exkursion nach Hamburg war das Projekt Park Fiction, das maßgeblich von unseren Dozenten Margit Czenki und Christoph Schäfer vorangetrieben wurde. Mit dem partizipativen Charakter dieses Stadtplanungsprozesses &#8220;von unten&#8221; wurde ein Exempel für eine andere Form des urbanen öffentlichen Raums statuiert: Wie können die Bedürfnisse und Wünsche der Anwohner erhört und umgesetzt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eines der Kernthemen unserer Exkursion nach Hamburg war das Projekt <a href="http://park-fiction.net/">Park Fiction</a>, das maßgeblich von unseren Dozenten<a href="http://margitczenki.net/"> Margit Czenki</a> und <a href="http://www.saloon-la-realidad.com/">Christoph Schäfer</a> vorangetrieben wurde. Mit dem <a href="http://www.parkfiction.org/2011/02/508.html" target="_blank"><strong>partizipativen Charakter</strong> </a>dieses Stadtplanungsprozesses &#8220;von unten&#8221; wurde ein Exempel für eine andere Form des urbanen öffentlichen Raums statuiert: Wie können die Bedürfnisse und Wünsche der Anwohner erhört und umgesetzt werden &#8212; und die Interessen der Investoren in die Schranken verwiesen werden?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-525"></span>Parallel zu den Planungsprozessen der Stadt und der Investoren, wurde eine <strong>Wunschproduktion</strong> ins Leben gerufen, die den Anwohnern St. Paulis die Möglichkeit gab ihren Wünschen und Träumen für einen Stadtteilpark Ausdruck zu verleihen.</p>
<p><a href="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/09/wunschproduktion.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-526" title="wunschproduktion" alt="" src="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/09/wunschproduktion.jpg" width="709" height="621" /></a></p>
<p>Die eingebrachten Wünsche der Anwohner wurden sehr ernst genommen und in einem langen Prozess des Austauschs zwischen Ideengebern, Künstlern, Architekten und Behörden bis zur Baureife weiterentwickelt. Diese ernstgemeinte Form der Partizipation ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit, was viele <a title="Kunst, Partizipation und die ewigen Werte der Bourgeoisie" href="http://www.saloon-la-realidad.com/texte/wedontjustwantapieceofcake.htmlhttp://" target="_blank">vordergründig &#8220;partizipativ&#8221;- angelegten Stadtplanungsprozesse &#8220;von oben&#8221; zeigen</a>.</p>
<p>Für die Container Uni an der ZU galt das gleiche Prinzip: Es wurde eine <strong>Wunschproduktion</strong> initiiert, die es den Studenten, Dozenten und Mitarbeitern der Universität erlaubte, ihre Wünsche für den provisorischen Campus zu äußern. Daraus resultierte einerseits die Idee des <strong>Open Test Hauses</strong>: Es gab zu viele studentische Gruppen, Projekte, Ideen und Bedürfnisse, die im alten Campus keine Räumlichkeiten fanden. Das soll sich nun in einem studentischen selbstverwalteten Haus ändern.</p>
<p><a href="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/09/P1100467-300x225.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-529" title="P1100467-300x225" alt="" src="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/09/P1100467-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Auch die Dozenten und Mitarbeiter durften sich direkt an der Wunschproduktion beteiligen, sodass die Idee der <em>inserts</em> entstand: Denn nicht nur Studenten brauchen Raum für Ruhe, Kontemplation und Inspiration in ihrem Arbeitsalltag.</p>
<p>Das Besondere an dem Planungsprozess bei Park Fiction, sowie der CU ist, dass nicht nach den gängigen, vorgegebenen Mustern operiert wird, sondern, dass der Planungsprozess als eine<strong> Plattform des Austausches</strong> begriffen wird. Bei der CU findet ein Neudenken der sozialen Strukturen innerhalb der Studentenschaft, der Verwaltung, der Dozentenschaft und des Präsidiums statt. Es gilt die vorherrschenden Muster zu durchbrechen und gemeinsam &#8212; im Dialog &#8212; zu erforschen, was die Universität und die Menschen, die in ihr arbeiten, studieren, leben zu diesem Zeitpunkt braucht.</p>
<p>Der neue Campus gliedert sich in das Gelände des Fallenbrunnens ein, welches zuvor auch schon durch die ZU genutzt wurde. Im Fallenbrunnen ist jedoch eine Vielzahl von Gewerbe, sozialen Projekten (ZAB &#8211; Zukunft am Fallenbrunnen), Kulturintiativen, Gastronomiebetrieben und anderen Ausbildungsstätten ansässig. Hier eine <strong>Annährung</strong> und einen <strong>Austausch</strong> stattfinden zu lassen ist ebenfalls Ziel des partizipativen Planungsprozesses.<a href="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/09/600px-Gewerbepark-Fallenbrunnen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-528" title="600px-Gewerbepark-Fallenbrunnen" alt="" src="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/09/600px-Gewerbepark-Fallenbrunnen.jpg" width="600" height="450" /></a><br />
So zeigt sich, dass Park Fiction an weitaus mehr Themen arbeitet als an der bloßen Errichtung eines Parks und die CU mit weitaus mehr Aufgaben versehen ist als ein bloßes architektonisches Gebäude für Lehrveranstaltungen zu entwerfen. Es geht in beiden Fällen immer auch darum, das soziale Leben vor Ort neu zu denken und gemeinsam auszuhandeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ankunft in Hamburg: Testing Park Fiction</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 15:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Container Universitaet</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Teilnehmer des ContainerUni Hand &#38; Kopf Seminars testen nach der Ankunft die Aufenthaltsqualitäten des von AnwohnerInnen erkämpften und selbst geplanten Park Fiction. Es ist sehr sehr warm, 32 Grad oder so. 3 Tage lange am Stück: genau so lang wie wir da sind. Während unseres Aufenthalts bespielt das Schwabinggrad Ballett den Park Fiction als &#8220;Platz [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/P1110919park.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1840" alt="P1110919park" src="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/P1110919park-768x1024.jpg" width="768" height="1024" /></a>Teilnehmer des ContainerUni Hand &amp; Kopf Seminars testen nach der Ankunft die Aufenthaltsqualitäten des von AnwohnerInnen erkämpften und selbst geplanten Park Fiction.</p>
<p>Es ist sehr sehr warm, 32 Grad oder so.</p>
<p>3 Tage lange am Stück: genau so lang wie wir da sind.</p>
<p>Während unseres Aufenthalts bespielt das<a href="http://schwabinggrad-ballett.org/"> Schwabinggrad Ballett</a> den <a title="Park Fiction neu" href="http://park-fiction.net/">Park Fiction</a> als<a href="http://schwabinggrad-ballett.posterous.com/drei-tage-und-nachte"> &#8220;Platz der unbilligen Lösungen&#8221;</a>,  volle drei Tage lang, mit Teach-Ins, Videos, Performances und Reden zur Eurokrise, Griechenland. Die von Karl-Heinz Roth wurde in den nächsten Tagen noch heiß diskutiert &#8211; und ist hier im Internet.<span id="more-448"></span></p>
<p><a href="http://containeruni.de/?attachment_id=439" rel="attachment wp-att-439"><img class="alignleft size-full wp-image-439" title="Börsenballett: Schwabinggrad im Park Fiction" alt="" src="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/P1110931.resized1.jpg" width="768" height="576" /></a></p>
<blockquote><p>Börsenchoreographie des Schwabinggrad Balletts</p></blockquote>
<p>Der Hafen wartet zeitgleich auf die Hamburg Cruise Days. Eventkünstler Michael Batz hat über Kilometer blaue Neonrohre montiert, auf der Köhlbrandtbrücke bis in die Hafencity: Kultur als Mitell des Stadtmarketings oder &#8220;Das Blaue Licht der Aufwertung&#8221;, wie es Dozent Christoph Schäfer formuliert. An der Brücke am Park Fiction prangt eine Antwort auf das Image-Spektakel:</p>
<p><a href="http://containeruni.de/?attachment_id=437" rel="attachment wp-att-437"><img class="alignleft size-full wp-image-437" title="Imagecity / Fuck U!, Park Fiction, 2012" alt="" src="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/P1110937.resized1.jpg" width="768" height="576" /></a></p>
<p>Die schlaue Installation für etwa 100 Euro beherrscht in den nächsten Tagen die Presseberichterstattung über das Lichtevent. In einer Abstimmung über das <a href="http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article2376267/Muss-Michael-Batz-Foto-von-Protestaktion-signieren.html?emvcc=-3">&#8220;Beste Foto von der blauen Hafenbeleuchtung&#8221;</a> liegen mehrere Bilder des &#8220;Fuck U!&#8221; Schriftzuges auf den ersten Plätzen.</p>
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