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	<title>Container UniContainer Uni &#187; Container Uni</title>
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	<description>Ein temporärer Campus der Zeppelin Universität Friedrichshafen</description>
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		<title>ContainerUni &#8211; Ein temporärer Campus der Zeppelin Universität</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 11:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Container Universitaet</dc:creator>
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		<category><![CDATA[art and urban development]]></category>
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		<description><![CDATA[Nutze das Provisorium und sorge dafür, dass später alle diesem Zustand nachweinen Mit elf Seminarräumen, 60 Mitarbeiterbüros, einem Check-In, einem vollwertigem Café und einer improvisierter Mensa, mit Arbeitsräumen und einem Open Test Haus ist die ContainerUni der erste vollwertige Uni-Campus am Fallenbrunnen. Die ZU nutzt das Provisorium als räumliches Experiment, das Kunst, Architektur und Lehre [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p align="RIGHT">Nutze das Provisorium und sorge dafür, dass später alle diesem Zustand nachweinen</p>
</blockquote>
<p>Mit elf Seminarräumen, 60 Mitarbeiterbüros, einem Check-In, einem vollwertigem Café und einer improvisierter Mensa, mit Arbeitsräumen und einem <em>Open Test Haus</em> ist die ContainerUni der erste vollwertige Uni-Campus am Fallenbrunnen.</p>
<p><a href="../?attachment_id=1257" rel="attachment wp-att-1257"><img title="Mondhaus im Schnee" alt="" src="../wp-content/uploads/2012/09/P1120866.jpg" width="450" height="600" /></a>Die ZU nutzt das Provisorium als räumliches Experiment, das Kunst, Architektur und Lehre auf neuartige Weise verknüpft. Ideen von Studierenden und Mitarbeitern addieren sich zu einem improvisierten Gesamtwerk, dass die traditionellen Grenzen von Kunst, Stadtplanung und Universität erweitert und herausfordert.</p>
<p><a href="../?attachment_id=1258" rel="attachment wp-att-1258"><img title="Une Autre Monde - Grandville - im Schnee" alt="" src="../wp-content/uploads/2012/09/P1120874-600x450.jpg" width="584" height="438" /></a>160 Standardcontainer, ein Leichtbau-Hangar und die <em>Inserts</em> bilden eine Terrassenlandschaft mit Aufenthaltsqualität, Sonnenbadepotential und Blickbeziehungen. Dieser kommunikativer Raum vernetzt sich mit der benachbarten DHBW, verbindet sich mit den anderen Nutzern des Fallenbrunnens und bricht fröhlich aus dem Kasernengrundriss aus.</p>
<p><a href="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2013/03/fetured_bengal.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1533" alt="feat_bengala" src="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2013/03/fetured_bengal.jpg" width="1140" height="450" /></a><a href="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/mondcontainer_Seite_10.jpg"><br />
</a>Auch die Innenräume bekamen ihr Profil durch eine Wunschproduktion, die die Künstler <strong>Margit Czenki</strong> und <strong>Christoph Schäfer</strong> im Herbst 2011 in Gang setzten. Wünsche der Mitarbeiter und Studierenden wurden mit dem Architekturbüro<strong> quartiervier</strong> zugespitzt und zur Baureife entwickelt. So sind Innenräume mit unterschiedlichen Profilen und Zuschnitten entstanden, die der CU Charakter und Individualität geben, wie man sie dem Standardelement Container nicht zutrauen würde.</p>
<div>
<style type="text/css"><!--
#gallery-2 { margin: auto; }#gallery-2 .gallery-item { float: left; margin-top: 10px; text-align: center; width: 33%; }#gallery-2 img { border: 2px solid rgb(207, 207, 207); }#gallery-2 .gallery-caption { margin-left: 0pt; }
--></style>
<p><a href="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/09/P1120324.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-870" alt="CU-Superguide Julian" src="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/09/P1120324.jpg" width="1024" height="768" /></a>Mit verantwortlich dafür: mutige ästhetische Entscheidungen von Mitarbeitern (Goldtapete, Jägerzimmer, OSB-Baumarktplattenvollverschalung), der support für künstlerische Konsequenz durch die Geschäftsleitung der ZU, von Studierenden selbst beschaffte, veränderte Möbel – etwa die gesamte Cafèbestuhlung des Hangar -, und die bereits erwähnten <em>Inserts</em>.</p>
<p><a href="../?attachment_id=1068" rel="attachment wp-att-1068"><img title="Containeruni 15. Oktober 2012" alt="" src="../wp-content/uploads/2012/09/P1120553-600x450.jpg" width="584" height="438" /></a></p>
<p><strong>Inserts</strong> nennen wir kleine Räume, die aus der Logik der Universität herausfallen. Der rundum gepolsterte <strong>Mondcontainer</strong>, der <strong>DDR-Wohnwagen Nagetusch</strong> und der <strong>Nachbau von G.B. Shaws drehbarem Gartenhäuschen</strong>, funktionieren wie <em>follies</em> – wie verspielte Lustpavillions in romantischen Gärten des 18ten Jahrhunderts.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="../?attachment_id=624" rel="attachment wp-att-624"><img title="Sascia Roof Jump" alt="" src="../wp-content/uploads/2012/09/P1120197.jpg" width="1024" height="768" /></a><strong></strong> <em>Weite Terrassenlandschaften…</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="../?attachment_id=1406" rel="attachment wp-att-1406"><img title="mondcontainer_Seite_10" alt="" src="../wp-content/uploads/2012/08/mondcontainer_Seite_10-600x337.jpg" width="584" height="328" /></a><em>…und spacige Innenwelten im <a title="Mondhaus" href="../?page_id=305"><strong>Mondcontainer</strong></a></em></p>
<p>Aus den Inserts leiten sich die Motive und Themen der einzelnen Häuserblöcke ab. Die nur mit dem Mittel der Schablone, mit Gaffer-Tape und Tesa-Pack realisierten Wandgestaltungen, spielen auf Utopien, Ideen und Versprechen vergangener Epochen an. Als künstlerisches Leitthema der CU setzen sich diese Motive -wie das Bauprojekt selbst – mit dem zu Ende gehenden Zeitalter der industriellen Standardisierung auseinander, das abgelöst wird von einem Zeitalter möglicher Massenkreativität.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="../?attachment_id=936" rel="attachment wp-att-936"><img title="nutzedasprovisorium" alt="" src="../wp-content/uploads/2012/09/nutzedasprovisorium-300x211.jpg" width="437" height="307" /></a></p>
<p>Dieses Thema wird die ContainerUni in Form von Symposien und Events begleiten – um als Plattform des Austauschs in die Industriell geprägte Stadt Friedrichshafen hereinzuspielen.</p>
<p><a href="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_3129.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1157" alt="Container Uni Leitsystem" src="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_3129.jpg" width="2816" height="1880" /></a></p>
<p>Auch das komplette Leitsystem der CU ist improvisiert aus Gaffer-Tape – es liefert alle notwendigen Informationen, bricht aber immer wieder aus der Wegweiserlogik aus, wandelt sich zur Dekoration, kommentiert die Architektur – und macht sich über sich selbst lustig.<a href="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/09/2012-09-18-15.52.08.resized.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-846" alt="2012-09-18 15.52.08.resized" src="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/09/2012-09-18-15.52.08.resized.jpg" width="576" height="768" /></a></p>
<p>Du bist grad nicht vor Ort und fragst dich wie weit der Bau gerade ist? Einfach bei <a href="../?cat=40"><strong>Baustelle</strong> </a>reinklicken. Aktuelle Artikel gibt ‘s unter<strong><a href="../?cat=1"> bits &amp; pieces</a></strong>. Interessante Nachrichten werden auch auf <strong><a href="http://www.facebook.com/containeruniversity">facebook</a></strong> gepostet.</p>
<p>Teile unsere Vorfreude mit uns &amp; stay tuned.</p>
<p><a href="../?attachment_id=1441" rel="attachment wp-att-1441"><img title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" alt="" src="../wp-content/uploads/2013/03/P1210006-600x337.jpg" width="584" height="328" /></a></p>
</div>
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		<title>ContainerUni &#8211; Das Gestaltungskonzept &#124; Juli 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jan 2013 14:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hand &#38; Kopf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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		<description><![CDATA[In einem intensiven Austauschprozess zwischen Künstlern, Architekten, Mitarbeitern und Studierenden entsteht derzeit ein komplexes Gesamtwerk, das die Grenzen von universitärer Lehre, Kunst und Architektur herausfordert und verschiebt. Unter der Überschrift Konzept  finden Sie Beiträge zu Arbeitsbegriffen und theoretischen Hintergründen der ContainerUni: Margit Czenki, Christoph Schäfer, Kim Wortelkamp, Stand: Juli 2012 Unser Konzept betont den provisorischen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In einem intensiven Austauschprozess zwischen Künstlern, Architekten, Mitarbeitern und Studierenden entsteht derzeit ein komplexes Gesamtwerk, das die Grenzen von universitärer Lehre, Kunst und Architektur herausfordert und verschiebt. Unter der Überschrift <a title="Konzept" href="http://containeruni.de/?cat=14">Konzept</a>  finden Sie Beiträge zu Arbeitsbegriffen und theoretischen Hintergründen der ContainerUni:</p>
<p>Margit Czenki, Christoph Schäfer, Kim Wortelkamp, Stand: Juli 2012</p>
<p>Unser Konzept betont den provisorischen Charakter der CU. Es arbeitet mit leichten, schnellen Mitteln und produziert ein schlüssiges, freundliches Bild. Visuell anregend und provokativ, lädt es zu Veränderung ein. Es ist ganz schön raffiniert:</p>
<p><a href="http://containeruni.de.dd27520.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/08/icon9moon_small.jpg"><img class="alignleft" title="Das Container Uni Logo" alt="" src="http://containeruni.de.dd27520.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/08/icon9moon_small-300x300.jpg" width="300" height="300" /></a>Die drei Haupthäuser bekommen als Grundfarbe <em><strong>airblue</strong></em> – das ist in etwa die Farbe von Karen van den Bergs Fiat 500.</p>
<p>Der Hangar und das Open Test Haus werden wegen ihrer differenzierten Bedeutung <strong>silbern</strong>.<span id="more-54"></span></p>
<p>Akzentuiert werden diese Grundfarben mit Markierungen, die sich an Hangar-Ästhetik, Montagehallen, Strassenmarkierungen, Luftfracht orientieren. Linien, gestrichelte Linien, Schablonen. Dominant arbeiten wir mit silbernem Gaffertape, braunem Paketband und schwarz-gelbem Signalklebeband. Alle Beschriftungen, Akzente, Rallyestreifen werden, wo immer möglich, mit Gaffer-Tape hergestellt.<!--more--></p>
<p>Alle Häuser bekommen <strong>Themen </strong>und <strong>Akzentfarben</strong> zugeordnet, die sich aus den <strong>Inserts</strong> ableiten. Farben der Innengestaltung tauchen an den Aussenwänden wieder als Akzentfarben auf. Poetische Titel werden mit Gaffer-Schrift aussen angebracht, ergänzt mit einfachen Motiven aus LED-Strips und Sprühschablonen Icons, die sich in den Seminarräumen nochmal als gesprühte Tapeten(-bahnen) wiederholen. Jedes Haus bekommt ein Icon.</p>
<p><strong>Nachts:</strong> Mit dem CME Studenten Wolfgang wollen wir eine Smartphone-App entwickeln, mit der die LED-Beleuchtungseffekte nachts an den Häusern angesteuert werden können: Ein hippes, trashiges High-Tech Element, das für Gerede sorgen wird und interessante Fragen aufwirft.</p>
<p>Die LEDs werden farblich auf die Akzentfarben der Häuswer abgestimmt.</p>
<p>Für Veröffentlichungen benutzen wir den von Public Works (London) produzierten <a href="http://www.publicworksgroup.net/2009/09/24/gafferfontttf.zip" target="_blank">Gaffer Font</a></p>
<p>Farblich bewegen wir uns weiter in dem Rahmen, der für die Büros gesetzt ist.</p>
<p><strong>Dichterhaus (Haus 1) – …dichterisch wohnet der Mensch. </strong></p>
<p><strong>Insert</strong> Ge<a href="http://uploads.neatorama.com/wp-content/uploads/2011/08/Bernard-Shed-writers-shed.jpg"><img class="alignleft" title="George Bernhard Shaw's rotating Writing Shed " alt="" src="http://uploads.neatorama.com/wp-content/uploads/2011/08/Bernard-Shed-writers-shed.jpg" width="320" height="275" /></a>orge Bernhard Shaws drehbares Gartenhaus. Wird in einer 1:1 Kopie auf die Terrasse gestellt und in der ersten Hand &amp; Kopf Seminarwoche gebaut.</p>
<p><strong>Icons</strong> für Fassaden und Tapeten werden aus Motiven entwickelt wie Revolving Architecture, Lefebvres Ideen des dichterischen Wohnens, Dichtung. Sprühschablonen sind hier noch nicht entschieden, könnte: Weiss mit Schwarz hinterlegt sein, wie hier:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.weinbrenner.de/bilder/koch/innopreise/ait_0705_14.jpg"><img class="alignright" alt="" src="https://www.weinbrenner.de/bilder/koch/innopreise/ait_0705_14.jpg" width="249" height="175" /></a><strong>Seminarräume</strong> bekommen den – dem Gartenthema entsprechenden -Teppichboden “Fischers Fritze” der an Tang, Moosboden, Fischernetz auf Wiese erinnert. <strong>Flur:</strong> Fischers Fritze Teppich plus Tafellack.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mondhaus (Haus 2) – Die Frau im Mond (Fritz Lang)/ 20.000 Meilen unter dem Meer</strong></p>
<p><strong>Insert:</strong> rundum ausgepolsterter Jules Vernes Container von Gloria Meynen</p>
<div>
<dl id="attachment_57">
<dt><a href="http://containeruni.de.dd27520.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/08/frauimmond.jpg"><img title="frauimmond" alt="" src="http://containeruni.de.dd27520.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/08/frauimmond.jpg" width="600" height="430" /></a></dt>
<dd>Fritz Lang / Thea von Harbou, Die Frau im Mond, Filmstill</dd>
</dl>
</div>
<p>Der Insert-Container wird aussen Gold, und hat ein großes rundes Bullauge. Die Polsterknöpfe verbergen Tasten und Regler, durch die sich Töne aus versteckten Lautsprechern ansteuern lassen. An der Decke ersetzen Warmlicht LEDs die Polsterknöpfe und ergeben ein Sternenbild.</p>
<p><strong>Tapeten und Aussenmotive:</strong> Space-Motive, Jules Vernes, Kosmonautin, Sichelmondmadonna, Barbarella, Sechmet, Mondgöttinnen… alles sehr abstrahiert.</p>
<div>
<dl id="attachment_56">
<dt><a href="http://containeruni.de.dd27520.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/08/Barbarella_Schablone.jpg"><img title="Barbarella_Schablone" alt="" src="http://containeruni.de.dd27520.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/08/Barbarella_Schablone-1024x640.jpg" width="584" height="365" /></a></dt>
<dd>Jane Fonda als Barbarella</dd>
</dl>
</div>
<p><strong>LEDs:</strong> goldgelb. Teppich in allen <strong>Fluren und Seminarräumen</strong>: Gold. Flurwände: Bahnen Tafelfolie</p>
<p><strong>Autohaus (Haus 3) Caravan Airstreamer</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/Container_Collage_Caravan-plus.resized.jpg"><img title="Container_Collage_Caravan-plus.resized" alt="" src="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/Container_Collage_Caravan-plus.resized.jpg" width="709" height="545" /></a>Insert: </strong>silberner Caravan auf Terrasse. Beschriftungen aus silbernem Gaffa. Themen für Icons und Tapeten: mobiles Leben, Camping, Buckminster Fuller Strukturen, Andy Warhol’s fliegende Kissen, silberne Alu-Utopien der 60er. <strong>LEDs:</strong> Weiss. <strong>Seminarräume</strong> mit schwarzem Teppichboden, in den <strong>Fluren</strong> Schwarz mit autobahnmarkierungsartig eingesetztem Weiss, Flurwände mit schwarzer Tafelfolienbahn.<br />
<strong>Hangar</strong></p>
<p>Die Außenhaut ist silbern, korrespondiert mit dem Caravan und dem Open Test Haus. Die Front wird Schokoladenbraun, Schrift silbernes Gaffa. Macht man die Tür auf, ist die Innenseite der Stirnwand in kräftigem Rosa gestrichen. Lecker!</p>
<p><a href="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/Indian_coffee_pink.resized.jpg"><img title="Indian_coffee_pink.resized" alt="" src="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/Indian_coffee_pink.resized-300x211.jpg" width="300" height="211" /></a></p>
<p>Icon: Zeppelin, aus silbernem Gaffa an die Stirnwand, kann nachts mit rosa LEDs umrissen werden.</p>
<p>Innen sind die gebogenen Wände auch silbern, die Decke Holznatur, Fussboden OSB Platingrau, Stühle &amp; Tische Naturholz/kaltgelbmetallic. Schriften Check In und Mundvoll und Leitsysteme am Boden, Rallyestreifen auf Möbeln: Gaffa, Packband, Signalband.</p>
<p>Bei der Bestuhlung streben wir an, die Atmosphäre des <strong>Indian Coffee House in Kalkutta</strong> zu erreichen: ästhetisch karg und dennoch extrem komfortabel und kommunikativ.</p>
<p>Stühle müssen ein Sammelsurium aus unterschiedlichen Epochen sein, die um gleiche, selbstgebaute quadratische Cafetische sitzen. Stühle werden nur über die Farbe aneinander vage angeähnelt. Tische lassen sich leicht stapeln. Zusatzbestuhlung könnte genau wie im indian Coffee House an der Wand lehnen (siehe oben). Der Ort mit Tape markiert. Bodenmarkierungen, Fluchtwege, check_in, wie in einem Hangar. Eine Couchsitzgruppe, eine bewegliche Bühne aus zwei Elementen, stapelbar. Bewegliches selbstgebasteltes Hängelampensystem, Industriesteckdosen von der Decke, Flugzeugwerkstatt-Look, viel silbernes Gaffa.</p>
<p><strong>LEDs:</strong> rosarot. <strong>Seminarräume</strong> im OG des Hangars sind ausgelegt mit dem rosanen Sisal Teppichboden.</p>
<p><strong>Open Test Haus </strong></p>
<p>- silbern, Akzentfarben usw im Hand &amp; Kopf Seminar entscheiden, es werden 3 Terrassen möglich gemacht, Kletterwand<strong>.</strong> Turm aus Spaceapps auf Dachtrerasse mit leuchtendem TEST.</p>
<p><strong>Space Apps</strong></p>
<p>Im RAL 5015 Azurblau / Sky Blue der Häuser gespritzt. Gitterboxen in 2 Formaten. Möbelierung im Freien. Daraus Eingangstor (Chinesenviertel, Ranch, Konstruktivismus) mit nachts leuchtendem CU. Turm an einem der Häuser bzw Hangar – sehr hoch, als Akzent – mit Litfaßsäulenfunktion.</p>
<p><strong>Zusammenfassung:</strong></p>
<p>Das Gestaltungskonzept bietet die Möglichkeit für Quick-Fixes und stellt eine deutliche Entscheidung dar, das Provisorium zu betonen und stilistisch damit zu arbeiten, statt die CU in einen anthrazitfarbenen Mittelklasse-BMW-Anzug zu zwängen. Die Gafferschrift und -Ästhetik greift den dominant würfelig-rechtwinkeligen Charakter der Container Uni auf und erlaubt sehr großflächige grafische Effekte, die die cleveren Versprünge und Blickbeziehungen der Architektur herausarbeiten.</p>
<p><a href="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/cu10.png"><img title="cu10" alt="" src="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/cu10-300x199.png" width="279" height="189" /></a>Das nach unserer Ansicht zentrale Thema der CU, die Aneignung und symbolische Neucodierung des Raums, wird sehr deutlich und als Stärke behauptet. Durch die ausgebuffte Farbkombination, werden profane Mittel in einen ästhetischen Gesamtkontext gestellt. Die Sprachen der Ordnungs- und Kontrollsysteme – Markierungen, Leitsysteme, Container-Raster – werden verwendet – und parodiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ankunft in Hamburg: Testing Park Fiction</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 15:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Container Universitaet</dc:creator>
				<category><![CDATA[News, Bits & Pieces]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar für Kopf & Hand]]></category>
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		<category><![CDATA[Container Uni]]></category>
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		<category><![CDATA[das blaue Licht der Aufwertung]]></category>
		<category><![CDATA[Eventisierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Hand & Kopf Seminar 2012]]></category>
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		<category><![CDATA[Kultur als Standortfaktor]]></category>
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		<description><![CDATA[Teilnehmer des ContainerUni Hand &#38; Kopf Seminars testen nach der Ankunft die Aufenthaltsqualitäten des von AnwohnerInnen erkämpften und selbst geplanten Park Fiction. Es ist sehr sehr warm, 32 Grad oder so. 3 Tage lange am Stück: genau so lang wie wir da sind. Während unseres Aufenthalts bespielt das Schwabinggrad Ballett den Park Fiction als &#8220;Platz [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/P1110919park.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1840" alt="P1110919park" src="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/P1110919park-768x1024.jpg" width="768" height="1024" /></a>Teilnehmer des ContainerUni Hand &amp; Kopf Seminars testen nach der Ankunft die Aufenthaltsqualitäten des von AnwohnerInnen erkämpften und selbst geplanten Park Fiction.</p>
<p>Es ist sehr sehr warm, 32 Grad oder so.</p>
<p>3 Tage lange am Stück: genau so lang wie wir da sind.</p>
<p>Während unseres Aufenthalts bespielt das<a href="http://schwabinggrad-ballett.org/"> Schwabinggrad Ballett</a> den <a title="Park Fiction neu" href="http://park-fiction.net/">Park Fiction</a> als<a href="http://schwabinggrad-ballett.posterous.com/drei-tage-und-nachte"> &#8220;Platz der unbilligen Lösungen&#8221;</a>,  volle drei Tage lang, mit Teach-Ins, Videos, Performances und Reden zur Eurokrise, Griechenland. Die von Karl-Heinz Roth wurde in den nächsten Tagen noch heiß diskutiert &#8211; und ist hier im Internet.<span id="more-448"></span></p>
<p><a href="http://containeruni.de/?attachment_id=439" rel="attachment wp-att-439"><img class="alignleft size-full wp-image-439" title="Börsenballett: Schwabinggrad im Park Fiction" alt="" src="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/P1110931.resized1.jpg" width="768" height="576" /></a></p>
<blockquote><p>Börsenchoreographie des Schwabinggrad Balletts</p></blockquote>
<p>Der Hafen wartet zeitgleich auf die Hamburg Cruise Days. Eventkünstler Michael Batz hat über Kilometer blaue Neonrohre montiert, auf der Köhlbrandtbrücke bis in die Hafencity: Kultur als Mitell des Stadtmarketings oder &#8220;Das Blaue Licht der Aufwertung&#8221;, wie es Dozent Christoph Schäfer formuliert. An der Brücke am Park Fiction prangt eine Antwort auf das Image-Spektakel:</p>
<p><a href="http://containeruni.de/?attachment_id=437" rel="attachment wp-att-437"><img class="alignleft size-full wp-image-437" title="Imagecity / Fuck U!, Park Fiction, 2012" alt="" src="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/P1110937.resized1.jpg" width="768" height="576" /></a></p>
<p>Die schlaue Installation für etwa 100 Euro beherrscht in den nächsten Tagen die Presseberichterstattung über das Lichtevent. In einer Abstimmung über das <a href="http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article2376267/Muss-Michael-Batz-Foto-von-Protestaktion-signieren.html?emvcc=-3">&#8220;Beste Foto von der blauen Hafenbeleuchtung&#8221;</a> liegen mehrere Bilder des &#8220;Fuck U!&#8221; Schriftzuges auf den ersten Plätzen.</p>
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		<title>Tag 1: Die Anfänge eines Klettwürfelbaus</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Aug 2012 22:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hallo, mein Name ist Jonathan und ich habe ein modulares Möbelsystem erfunden. Zumindest dachte ich das, bis ich heute 150 bestellte Bretter von der ZAB zum FAB17 bewegte. Auf den 3×300 Metern wurde mir immer klarer, dass es einen großen Unterschied zwischen dem Ziehen von Polygonwürfeln in Google SketchUp und dem Bauen von 25 tatsächlichen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, mein Name ist Jonathan und ich habe ein modulares Möbelsystem erfunden. Zumindest dachte ich das, bis ich heute 150 bestellte Bretter von der ZAB zum FAB17 bewegte. Auf den 3×300 Metern wurde mir immer klarer, dass es einen großen Unterschied zwischen dem Ziehen von Polygonwürfeln in Google SketchUp und dem Bauen von 25 tatsächlichen Möbeln gibt.</p>
<p><a href="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/P11108752.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1880" alt="P1110875:2" src="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/P11108752-1024x598.jpg" width="775" height="452" /></a></p>
<p><span id="more-11"></span><!--more-->Es geht um Klettwürfel – so nenne ich mein geistiges Produkt. 25 von ihnen soll es geben. Sie messen 50 x 50 x 50 Zentimeter und können in unendlich vielen Kombinationen miteinander verklettet werden. Sie sind die Antwort auf die Raumnot, die uns in den Containern erwarten wird, denn sie passen sich ihrer Umgebung an.</p>
<p>Doch auf dem Weg zum perfekten Würfel stehen noch einige Fragen und Probleme:</p>
<p>Statik zum Beispiel&#8230;&#8230;.die gab es am Rechner nämlich nicht. Dazu sagte der Schreinermeister mir ins Gesicht, die geplanten Innereien meiner Würfel würden wohl eher dazu führen, dass sie noch schneller in sich zusammenbrechen … um mir dann mit handfesten Tipps Mut zu machen.</p>
<p>Das Gewicht der Bretter&#8230;&#8230;.ich hätte nie gedacht, dass die Bretter so schwer sein würden. 50 x 50 Zentimeter Brett bei 1,5 Zentimeter Höhe hört sich nicht nach viel an, wiegt aber knappe 6 Kilogramm. Wenigstens stiehlt dann niemand meine Würfel.</p>
<p><a href="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/2012-08-15-15.31.12.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-107" title="Mythra beim Bohrne" alt="" src="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/2012-08-15-15.31.12.jpg" width="2816" height="1880" /></a></p>
<p>Nach anfänglicher Schockstarre_stellt sich jetzt langsam wieder Optimismus ein. Holzbohrer und Schrauben sind besorgt, ein Kreuz aus Fichtenholz wird für die nötige strukturelle Integrität im Alltagseinsatz sorgen und am Mittwoch soll das Klettband ankommen.</p>
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		<title>Tag 0: we ♥ chairs</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Aug 2012 11:48:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hand &#38; Kopf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir: Nicole, 27 und Sascia, 24, brauchen 70 Stühle. Also nicht tatsächlich wir zwei, sondern die Container Uni (CU) in Friedrichshafen. Die CU ist ein provisorischer Campus aus Containern, dessen Konzept von den Künstlern Margit Czenki und Christoph Schäfer mit quartiervier Architekten und ZU Mitarbeitern gestaltet wurde. Die Idee: Einen Hangar errichten, der mit lauter [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_28171auto.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1886" alt="IMG_28171auto" src="http://containeruni.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_28171auto-1024x672.jpg" width="775" height="508" /></a>Wir: Nicole, 27 und Sascia, 24, brauchen 70 Stühle. Also nicht tatsächlich wir zwei, sondern die Container Uni (CU) in Friedrichshafen. Die CU ist ein provisorischer Campus aus Containern, dessen Konzept von den Künstlern Margit Czenki und Christoph Schäfer mit quartiervier Architekten und ZU Mitarbeitern gestaltet wurde. Die Idee: Einen <a href="http://containeruni.de/?page_id=307">Hangar</a> errichten, der mit lauter gleichen Tischen und sehr verschiedenen Stühlen versehen ist. Das Budget für die Stühle: 0€. Wir verteilen daher Stühle-suchende Zettel in der Stadt, klappern alle Kleinanzeigen ab und versuchen von großen Möbelhäusern Restposten einzuheimsen.  Die Suche scheint erfolgreich: 49 Stühle bei dem THW, möglicherweise eine unbegrenzte Anzahl von Stühlen bei einem großen Möbelhaus, diverse Angebote von Hausauflösungen, Leuten die wieder in die USA zurückziehen und Menschen, bei denen sich schlicht und ergreifend zu viel Besitz angehäuft hat. Wir planen also einen Tag, an dem wir alle zu verschenkenden Stühle im Landkreis Friedrichshafen einsammeln wollen. Wir bekommen einen Sprinter für einen Tag. Nicole darf ihre Fahrtkünste unter Beweis stellen. Mit Humor parkt es sich besser ein, haben wir herausgefunden. Oder einfach gar nicht erst einparken. Wozu dem schwäbischen Ordnungssinn folgen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-6"></span>Die Tour kann also beginnen. „…Und ihr zwei schwangeren Frauen wollt jetzt die Stühle schleppen?“. Ob wir das wollen ist die eine Sache, dass wir es können, hat auf jeden Fall der Vormittag gezeigt: Wir luden 50 Stühle in den Sprinter, um sie dann wieder auszuladen – und eine endloserscheinende Treppe hinauf zu hieven. Der Nachmittag bei Privatleuten konnten uns also nicht mehr erschrecken. Neben Stühlen gab´s auch einen Fortgeschrittenen-Kurs in Heimatkunde dazu.  Jeder der Stühle-Verschenker schien einen ungeheuren Redebedarf und Präsentationsdrag zu haben. Wir sahen neben verschiedenen Dachstühlen und Kellern, Kukusuhrensammlungen, Insektenzuchthäuser, eingezäunte Kohlgärtchen, unreife Mirabellenbäume, Porzellanpudelkollektionen, Fotosammlungen „von damals“ und einige muffige Treppenhäuser mit Blumenstillleben, die ihren Reiz schon vor vielen Jahren verloren haben müssen. Nach 140 km (?) und 75 Stühlen reicher sinken wir erschöpft auf unserer Tagesbeute nieder. Ein Sessel den man ein Treppenhaus runter und ein anderes hochgeschleppt hat, wirkt auf jeden Fall sehr viel weicher und majestätischer als andere auf dem man jemals gesessen hat.<a href="http://containeruni.de.dd27520.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/08/IMG_2800.jpg"><img class="alignleft  wp-image-23" title="IMG_2800" alt="Die ersten 50 Stühle..." src="http://containeruni.de.dd27520.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/08/IMG_2800-300x200.jpg" width="408" height="278" /></a></p>
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